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Drechsler- & Metalldrückermuseum



Im alten Wasserhaus Wendelstein

Das alte Handwerk der Messerer, Drechsler und Metalldrücker prägt den Ort Wendelstein bis in unsere Zeit. Die meisten Bewohner fanden früher in diesen Gewerken Arbeit und Auskommen. Es ist ein wichtiges Anliegen unseres im Jahr 2000 gegründeten und ehrenamtlich geführten Museums, Produkte, Werkzeuge und Maschinen zu zeigen und zu erhalten.

Bild Wasserhaus im Wendelsteiner Wiesengrund

Öffnungszeiten

April - Oktober
1. Sonntag im Monat
von 14:00 - 17:00 Uhr

So finden Sie uns

Drechsler- und Metalldrückermuseum
Schwabacher Straße 25
90530 Wendelstein
museum[a]heimatverein-wendelstein.de


Denkmale und Infrastruktur

Tag des offenen Denkmals

Veranstaltungsort: Drechsler- und Metalldrückermuseum

13.09.2026

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Vortrag über Heim- und Kinderarbeit im Wendelsteiner Arbeitsleben früher

Beginn: 14:30 Uhr, Referent Dr. Jörg Ruthrof

Heim- und Kinderarbeit gab es früher nicht nur auf dem Bauernhof, auch in größeren Orten mit verschiedenen Spezialberufen oder „Kleinzentren“ bestimmter Handwerke und Berufe war es Teil der Arbeitswelt. Im Markt Wendelstein dominierten die Holzdrechsler und Metalldrücker mit einer großen Bandbreite an Produkten für den Alltag das berufliche Leben am Ort. Aber längst nicht alles davon entstand komplett in den Werkstätten oder zu den regulären täglichen Arbeitszeiten. Außerdem gab es „Spezialberufe“, die traditionell „Familienangelegenheit“ waren und saisonal ihre Hauptarbeitszeit hatten und „Nebeneinkommen“ zur Unterstützung des Familieneinkommens.

Vortrag über die Geschichte der Wendelsteiner Wasserversorgung und des Wasserhauses

Beginn: 15:30 Uhr, Referent Dr. Jörg Ruthrof

Seit 25 Jahren ist im ersten gemeindlichen „Wasserhaus“ von Wendelstein unweit der Schwabacher Straße im Schwarzachgrund das „Drechsler- und Metalldrückermuseum“ des Wendelsteiner Heimatvereins untergebracht. Es erinnert an die lange handwerkliche Tradition dieser zwei Berufe, die Wendelstein im 19. Jahrhundert und bis in die 1960er Jahre stark geprägt haben und heute fast ausgestorben sind. Bevor das Museum im heutigen Gebäude Einzug hielt, war es seit seinem Bau in den 1930er Jahren gemeindliches Wasserhaus für die kommunale Wasserversorgung Wendelsteins. Über deren schon um 1900 beginnende Geschichte und die Gebäudegeschichte des Wasserhauses informiert der Vortrag zum „Tag des offenen Denkmals“ und auch das Museum ist anläßlich dieses Themas von 14 bis 17 Uhr geöffnet, der Heimatverein sorgt zudem fürs leibliche Wohl der Museumsbesucher.


Drechsler

In den Berufslisten unserer Orte werden ab der Zeit um 1600 immer wieder Drechsler erwähnt. Vielfach waren sie die Zulieferer der Messerer, bekamen im 18. Jahrhundert aber selbst zunehmend Bedeutung.

Bild Alte Drechselbank mit Fußantrieb im Dechsler- und Metalldrückermuseum

Alte Drechselbank mit Fußpedalantrieb

Zeichnung eines Drechslers im Mittelalter

Drechsler im Mittelalter


Messerer

Bereits im 14. Jahrhundert waren in Wendelstein Messerer ansässig. Schmiedeten, schliffen und bestückten sie zuerst ihre Messer selbst, so entwickelten sich mit der Zeit daraus neue Handwerke, welche den Messerern zuarbeiteten: Klingenschmiede, Scheidenmacher, Schleifer und Drechsler.


Metalldrücker

Die Technik des Metalldrückens wurde nachweislich schon von den Langobarden zur Herstellung von Kelchen und ähnlichem angewandt.


Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum
Bild Drechsler- und Metalldrückermuseum